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1. Seit wann gibt es Raumdüfte? Wozu braucht man sie? Kann ich nicht einfach lüften?

Raumdüfte haben eine sehr lange Tradition. Allerdings hatten sie früher eine andere Funktion als heute: Sie sollten vor allem der Gesundheit dienen. Einer der ältesten Raumdüfte ist Weihrauch. Er galt schon im alten Ägypten als aromatisches, desinfizierendes und entzündungshemmendes Duft- und Heilmittel. Auch bei Ritualen wie der Mumifizierung kam Weihrauch zum Einsatz. Im Mittelalter halfen Düfte die schlechten Gerüche zu überdecken, die viele Menschen verströmten. Myrrhe, Weihrauch und Lavendel nutzte man zudem, um Flöhe zu vertreiben.

Erst sehr viel später begannen Menschen, Räume zu beduften, damit diese angenehmer riechen. Im Laufe des 19. Jahrhunderts widmeten sich immer mehr Wissenschaftler erfolgreich der Erforschung von Düften. Von nun an waren den Herstellern in Vielfalt und Kreativität kaum noch Grenzen gesetzt. Zunächst profitierte davon jedoch nur die Parfümindustrie.

Erst 1988, also 100 Jahre später erfand die Firma CULTI den Raumduft, wie wir ihn heute kennen - und das rein zufällig: Neugierige Mitarbeiter steckten ein Stäbchen eines handgeflochtenen Korbes in einen Parfüm-Flakon. Die verblüffende Wirkung: Das Rattanholz nahm das flüssige Parfüm im Fläschchen auf und gab es außerhalb als angenehmen Geruch wieder ab. Damit waren Raumdüfte geboren.

Raumduft heute: schmerzlindernd, charakteristisch, dekorativ

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden Duftstoffe auch erstmals künstlich hergestellt. Vanillin (1874) und Moschus (1888) waren die ersten Düfte, die im Reagenzglas entstanden. Bis heute werden die in Diffusern käuflichen Raumdüfte überwiegend chemisch produziert. Mitunter werden jedoch auch ätherische Öle verwendet, vor allem in der alternativen Medizin. So kann eine Aromatherapie mit Calendula-Öl entspannend und schmerzlindernd sein. Auch Jasmin-Öl kann man bei Muskelschmerzen anwenden. Oder bei viel angenehmeren Gelegenheiten: Jasmin-Öl soll sagt man nämlich auch eine aphrodisierende Wirkung nach!

Falls regelmäßiges Lüften allein nicht genügt, um unangenehme Gerüche loszuwerden, sind Raumdüfte ein wertvoller Helfer. Doch sie sind viel mehr als das! Sie geben jedem Raum eine individuelle Note und verleihen einer Wohnung Charakter. Wer sich zum Beispiel gern an den letzten Strandurlaub erinnert, kann sich so die frische Meeresbrise ins Wohnzimmer holen. Nicht zuletzt werden heute viele Wohnungen von Diffusern in besonderen Designs verschönert.

2. Wie wirken Raumdüfte auf den Menschen?

Der Mensch nimmt Düfte nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip wahr. Unsere Riechschleimhaut besitzt etwa 350 verschiedene Geruchsrezeptoren. An jeden können nur ganz bestimmte Duftmoleküle andocken. Gelangen Duftstoffe in unsere Nase, lösen sie ein Duftempfinden aus. Viele Raumdüfte sind aus verschiedenen Düften zusammengestellt. Dadurch sprechen sie eine ganze Reihe von Rezeptoren an und sorgen für ein vielfältiges Geruchserlebnis.

Aber egal, was manche Hersteller behaupten: Synthetische Raumdüfte haben keine Wirkung auf den Menschen - zumindest keine direkte, gesundheitliche. Gerüche und Raumdüfte können aber positive oder negative Erinnerungen und Gefühle hervorrufen. Sie wirken auf das Limbische System im Gehirn, das unsere Emotionen unbewusst beeinflusst. Diese Emotionen beruhen auf unseren Erinnerungen und beeinflussen unsere Entscheidungen und Handlungen. In der Psychologie wird dies auch als "Proust-Effekt" bezeichnet. Wer also schon als Kind gern bei Oma und Opa war, wo es immer nach "Kölnisch Wasser" roch, wird diesen Duft auch später als angenehm empfinden. Auch der Geruch von frisch gebackenen Plätzchen in der Weihnachtszeit weckt bei den meisten Menschen positive Erinnerungen und Gefühle.

Kauflust mit allen Sinnen

Für dieses psychologische Phänomen hat längst auch die Wirtschaft einen Riecher entwickelt. Ihr Spiel mit unseren Emotionen nennt man "Duftmarketing". Der Unternehmer Filippo Micalef berät seit fünf Jahren Firmen zum Thema Raumduft. "In Läden wird ein dezenter Duft verbreitet, den der Kunde unterbewusst schon von außen wahrnimmt", sagt Micalef. "Die Commerzbank etwa hat einen eigenen Markenduft entwickelt, den 'Uinc Smell'. Das Kaufhaus KaDeWe in Berlin hingegen arbeitet mit saisonalen Düften: Im Sommer riecht es frisch und blumig, im Winter eher holzig." Auch die Modeketten "Abercrombie & Fitch" und "Hollister" arbeiten mit Raumdüften und gehen noch einen Schritt weiter: Sie nebeln auch ihre Kleidung damit ein. Die Produkte werden also von den Kunden mit allen Sinnen wiedererkannt, auch mit dem Geruchssinn. "Studien zeigen, dass Raumdüfte die Kauflust um bis zu 14 Prozent steigern können", ergänzt Filippo Micalef.

In der Hotelerie und Gastronomie sind Raumdüfte ebenfalls längst angekommen. Schon in der Lobby werden die Gäste von angenehmen Gerüchen empfangen. Manche Düfte begleiten sie bis ins Zimmer. Jasmin-Duft an der Rezeption, am Kopfkissen und im Bademantel: Bestimmt wird sich der Gast gern an dieses Hotel erinnern, wenn er den Duft später einmal woanders riecht.

Medizinischer Effekt bei ätherischen Ölen

Wer mit Raumdüften eine direkte medizinische Wirkung erzielen möchte, sollte auf naturidentische Düfte oder Duftlampen mit ätherischen Ölen zurückgreifen. So kann Lavendel im Schlafzimmer beruhigen, Thymian eine Erkältung lindern und Minze vitalisierend wirken. Um die Atemwege nicht zu reizen, sollten ätherische Öle allerdings immer sparsam zum Einsatz kommen. Oft reichen schon ein, zwei Tropfen aus, um einen Raum zu beduften.

Ein weiterer positiver Effekt von Raumdüften ist gerade im Sommer interessant: Einige von ihnen halten Insekten fern. Manche Düfte können die kleinen Plagegeister nämlich so gar nicht riechen. So schützt zum Beispiel das Produkt "Anti-Mücke Vent Ocean" der Firma Lampe Berger bis zu acht Stunden gegen Mücken. Auch andere Duftrichtungen, etwa Zitronendüfte, wirken ganz nebenbei gegen Mücken.

3. Wo stellt man Raumdüfte am besten hin?

Der beste Platz für einen Raumduft ist ein gut belüfteter Bereich der Wohnung. Von dort aus verteilt sich der Geruch optimal und intensiv. Natürlich kann ein Raumduft auch in geschlossenen, fensterlosen Räumen eingesetzt werden. Aber: Nicht direkt unter der Lüftung platzieren, sonst wird der Duft einfach weggesaugt. Anders als Parfüms verteilen sich Raumdüfte übrigens gleichmäßig in der Luft. So bleibt der Duft länger im Raum stehen, ohne abzusinken.

Wichtig: Raumsprays sollten generell nicht auf Textilien wie Sofakissen oder Gardinen gesprüht werden, da dies Flecken ergibt. Wer gut riechende Stoffe möchte, sollte ausschließlich die eigens entwickelten Textilsprays verwenden.

4. Welches Raumduftsystem eignet sich für welchen Raum? Wie dosiert man Raumdüfte richtig?

Potpourri und Diffuser

In Wohnungen eignen sich Diffuser, Duftkerzen, Duftlampen oder Potpourris gleichermaßen. Ein Potpourri ist weniger geruchsintensiv und kann daher in kleineren Räumen genutzt werden. Aber auch ein Diffuser ist für kleine Zimmer geeignet. Dann gilt die einfache Regel: Je kleiner der Raum, desto weniger Stäbchen werden verwendet. Ab einer Raumgröße von 20 Quadratmetern wird empfohlen, alle Stäbchen zu benutzen. Nur wer den Duft dezenter mag, lässt einige weg. Ein weiterer Tipp: Nach einer Woche sollten die Stäbchen im Diffuser gewendet werden. So geben sie den Duft wieder gleichmäßig ab.

Duftkerzen und Duftlampen

Bei Duftkerzen ist eine kurze Brenndauer nicht empfehlenswert, da sie dann nur in der Mitte herunterbrennen. Sie sollten stattdessen solange brennen, bis das Wachs auch am Rand flüssig ist. So duftet es selbst dann noch ausreichend, wenn man die Flamme löscht. Ist die Kerze noch ganz neu und ihr Geruch sehr intensiv, reicht es für den Anfang meist schon, nur den Deckel zu öffnen.

Bei Duftlampen steuert man die Intensität des Duftes über die Mischung des ätherischen Öls mit Wasser. Je mehr Wasser, umso weniger intensiv ist der Duft. Reines ätherisches Öl sollte nicht verbrannt werden, da es sonst an der Duftlampe verharzt. Als Faustregel gilt: Ist der Duft nach einigen Minuten oder Stunden nicht mehr wahrnehmbar, ist er richtig dosiert.

Elektrische Beduftungssysteme

Auch in Großraumbüros oder Empfangshallen kommen Raumdüfte immer öfter zum Einsatz. Um einen angenehmen, gleichmäßigen Duft zu erreichen, sollten die Diffuser an verschiedenen gut belüfteten Stellen platziert werden. Auch hier gilt wieder die Regel: Auf 20 Quadratmeter kommt ein Diffuser. Eine andere Lösung für eine optimale Raumbeduftung sind Parfüm-Nebler oder elektrische Raumbeduftungssysteme: Einfach Duft-Pads einklicken wie in eine Kaffeemaschine, die Maschine sorgt dann automatisch für eine gleichmäßige Verteilung des Raumduftes und schaltet sich selbstständig wieder ab.

5. Wie kann man unangenehme Gerüche neutralisieren?

Wer in der Wohnung raucht oder Haustiere hält, kennt das Problem: Schlechte Gerüche lassen sich ab einem gewissen Punkt nicht mehr übertünchen. Im Gegenteil: Katzenklo-Geruch wird von Limette- oder Apfel-Duft zum Beispiel meist nicht überdeckt, sondern bekommt stattdessen eine besonders lästige Note. Abhilfe verspricht hier die Lampe Berger. Dieses Produkt verbannt schlechte Gerüche mittels Katalyse aus der Wohnung.

Die Lampe Berger hat eine lange Erfolgsgeschichte. Sie wurde 1898 von dem pharmazeutischen Assistenten Maurice Berger entwickelt, um die Raumluft in Krankenzimmern zu reinigen und zu desinfizieren. Dafür bediente er sich des einfachen chemischen Prinzips der Katalyse. Durch das Erhitzen eines Brenners verdunstet der in die Lampe gefüllte aromahaltige Stoff Isopropyl-Alkohol. Während der folgenden chemischen Reaktion werden Duftmoleküle aufgespalten und zerkleinert. Die Katalyse verhindert auch, dass sich unerwünschte Duftmoleküle oder Mikroorganismen wie Schimmel erneut zusammensetzen. So werden Gerüche nicht nur überlagert, sondern zerstört.

Die Lampe Berger gibt es in einer duftneutralen Variante. Wer das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden will, kann aber auch hier zwischen vielen verschiedenen Düften wählen.

6. Was steckt in Raumdüften drin? Wie werden sie hergestellt und welche chemischen Zusätze gibt es?

Grundsätzlich ist die Herstellung ätherischer Öle von der Produktion naturidentischer und synthetischer Duftstoffe zu unterscheiden.

Ätherische Öle sind Extrakte von Pflanzen oder Bäumen. Die aromatischen Essenzen werden aus den verschiedensten Teilen der Pflanze gewonnen. Je nach Art kommen sie in Blüten, Blättern, Stängel, Rinde, Wurzel, Frucht oder Samen vor. Mit drei verschiedenen Verfahrenen lassen sich ätherische Öle gewinnen:

  • Destillation
  • Extraktionsverfahren
  • Kaltpressung

Destillation

Die Wasserdampf-Destillation wird am häufigsten angewendet. Bei diesem Verfahren werden die geeigneten Teile der Pflanze zunächst zerkleinert. Danach wird ihnen in einem Sieb Wasserdampf zugeführt. Der aufsteigende Dampf enthält nun die duftenden Moleküle und muss sofort abgekühlt, also kondensiert, werden. Das kondensierte Wasser-Öl-Gemisch wird mit einem Gefäß aufgefangen. Da die Duftmoleküle eine andere Dichte haben als Wasser, setzen sie sich ab und können so voneinander getrennt werden. Dafür befindet sich ein Wasserhähnchen am Auffangbehälter. Das Wasserhähnchen kann in verschiedenen Höhen angebracht sein: Sind die Duftmoleküle leichter als Wasser, ist das Hähnchen oben. Sind sie schwerer, befindet es sich unten. Anschließend müssen die so gewonnen "Hydrolate" in offenen Gefäßen ruhen. Je nach herzustellendem Duft kann diese Destillation noch mehrmals wiederholt werden.

Ein selteneres Verfahren ist die reine Wasser-Destillation. Hierbei werden die Pflanzenteile im siedenden Wasser gekocht. Der restliche Herstellungsprozess ist derselbe wie beim Wasserdampf-Verfahren: Das Kondenswasser wird aufgefangen und weiterverarbeitet.

Extraktion

Das Extraktionsverfahren wird bei Pflanzen angewendet, deren empfindliche Moleküle durch heißen Wasserdampf zerstört werden würden. Die Pflanzen werden stattdessen mit einem Lösungsmittel in einem dichten Behältnis leicht erwärmt. Das Lösungsmittel, meist Hexan oder Alkohol, nimmt die Duftstoffe auf. Anschließend wird es destilliert. So können die Duftmoleküle entzogen, also extrahiert, werden.

Kaltpressung

Auch das Verfahren der Kaltpressung ist sehr schonend. Allerdings ist es auch aufwendig und wird deshalb nur bei hitzeempfindlichen Agrumen-Ölen (Zitrusschalen-Ölen) angewendet. Diese Schalen der Zitrone, Orange oder Grapefruit enthalten in ihrer äußeren Schicht "Ölbehälter". Diese setzen ihre Duftstoffe frei, wenn sie durch Ausdrücken oder Raspeln zerstört werden. Das passiert in speziellen Maschinen, in denen die Teilchen und ätherischen Öle mit Wasser abgewaschen werden. Das Wassergemisch wird anschließend geschleudert, so dass die Duftmoleküle herausgefiltert werden können.

Chemische Zusammensetzung

Die chemische Zusammensetzung ätherischer Öle ist vielfältig: Sie können mehrere hundert verschiedene chemische Stoffe enthalten. Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit listet die gebräuchlichsten Stoffe auf seiner Internetseite auf: "Die häufigsten sind Alkohole (Phenole und Sesquiterpenole), Ketone, Terpenaldehyde, Ester, Ether, Terpene und Oxyde." Wer wissen möchte, welcher chemische Stoff sich hinter seinem Lieblingsduft verbirgt, findet beim Bundesamt eine Übersicht: http://www.bag.admin.ch/themen/chemikalien/00228/04325/

Für die Herstellung ätherischer Öle werden sehr viele Rohstoffe benötigt (Um ein Kilogramm Rosenblätter-Öl herzustellen, benötigt man 10 Tonnen Rosenblätter; Quelle: Bundesamt für Gesundheit der Schweiz). Deshalb werden die meisten Düfte wie Parfüms oder Raumdüfte aus naturidentischen Duftstoffen oder synthetisch hergestellt.

Naturidentische und synthetische Duftstoffe

Naturidentische und synthetische Duftstoffe sind chemischer Natur. Auch alle naturidentischen Duftstoffe sind synthetisch hergestellt und eine Nachahmung in der Natur vorkommender Duftstoffe. Ein wichtiger Bestandteil synthetischer Düfte sind zum Beispiel Aldehyde oder Alkohole.

Eine der größten Fabriken, die synthetische Düfte in Deutschland herstellt, ist die der BASF am Standort in Ludwigshafen. Ihr Kernprodukt ist die Aroma-Chemikalie Citral, von der pro Jahr hier 40.000 Tonnen hergestellt werden. "Das Molekül aus zehn Kohlenstoffatomen (C-Atomen) sorgt auch in der Natur für Zitrusduft, zum Beispiel in Zitrusfrüchten und Zitronengras", heißt es auf der Internetseite der BASF. "Synthetisches Citral der BASF ist jedoch nicht nur für Zitrusduft verantwortlich. Durch kleine Abwandlungen der Molekülstruktur lassen sich aus Citral auch andere wichtige Duftstoffe der Aromaindustrie herstellen, zum Beispiel das nach Lavendel riechende Linalool und das für den typischen Rosenduft verantwortliche Geraniol. "In ihrer Molekülstruktur ähneln sich diese blumigen Düfte sehr. Alle drei besitzen ein identisches Grundgerüst aus zehn Kohlenstoffatomen und als besonderes Merkmal ein Sauerstoffatom", erklärt Dr. Klaus Ebel, Research-Manager in der Forschung der BASF. "Der wesentliche Unterschied liegt in der genauen Position und Art der Anbindung des Sauerstoffs. Bei Citral und Geraniol sitzt das Sauerstoffatom jeweils am Ende der Kohlenstoffkette. Bei Citral ist es jedoch über eine Doppelbindung und bei Geraniol über eine Einfachbindung angehängt. Im Falle von Linalool sitzt das Sauerstoffatom dagegen einfach gebunden an einem weiter innen in der Kette gelegenen Kohlenstoffatom."

Ein erheblicher Vorteil synthetischer Duftstoffe ist, dass sie in unbegrenzter Menge hergestellt werden können und daher günstiger sind als natürliche Duftstoffe. Um beim Beispiel der BASF zu bleiben: "Um die in Ludwigshafen hergestellten 40.000 Jahrestonnen Citral aus Zitronengras zu gewinnen, müsste man eine Anbaufläche von etwa 400.000 Hektar bepflanzen - ein Gebiet von der Größe der Mittelmeerinsel Mallorca", sagt Dr. Klaus Ebel.

Nicht zuletzt ist nur mit synthetischen Duftstoffen die Entwicklung völlig neuer Duftstoffe möglich. Diese sogenannten "Phantasiedüfte" kommen in der Natur nicht vor. Sie möchten, dass Ihre Wohnung nach Kaugummi riecht? Synthetische Duftstoffe machen es möglich.

7. Bekommt man von Raumdüften Kopfschmerzen? Schaden sie der Gesundheit? Können sie Allergien auslösen?

Raumdüfte enthalten keine Stoffe, die Kopfschmerzen direkt verursachen. Allerdings ist ein psychologischer Effekt zu beobachten: Mögen wir nach einem Fehlkauf den neuen Duft in unserer Wohnung überhaupt nicht, kann er uns sehr wohl Kopfschmerzen bereiten. Prof. Dr. Hanns Hatt ("Duftpapst" und Geruchsforscher an der Uni Bochum) sagte in einem Interview mit "Zeit Online": "Man sollte mit intensiven Düften vorsichtig sein. Die Nase ist unser empfindlichstes Sinnesorgan. Zu starke Gerüche sprechen den Nervus trigeminus an. Das ist der Schmerz- und Warnnerv in unserem Gesicht, der bei hohen Duftkonzentrationen Kopfschmerzen und Übelkeit hervorruft. Das hat allerdings nichts mit den Gerüchen an sich zu tun. Es ist ein Schutzmechanismus des Warnnervs, der dem Körper sagt: Was hier in der Luft liegt, könnte gefährlich sein - sei vorsichtig. Dieses Warnsignal lenkt uns ab. Das ist natürlich kontraproduktiv, wenn wir uns auf etwas konzentrieren möchten." (http://www.zeit.de/studium/uni-leben/2012-11/Gerueche-beeinflussen-Leistung)

Allergische Reaktionen möglich

"Hautkontakt mit Raumdüften sollte vermieden werden, da manche Personen auf Duftstoffe allergisch reagieren", sagt Prof. Dr. Wolfgang Pfützner. Er ist leitender Oberarzt der Klinik für Dermatologie und Allergologie am Universitätsklinikum Marburg. "Es ist auch möglich, dass manche Menschen durch das bloße Einatmen der Duftstoffe allergisch reagieren. Auch diese Allergien können über die Haut als Ausschlag sichtbar werden. Da die Reaktion der Haut oft erst ein bis zwei Tage später auftritt, ist ein Zusammenhang mitunter schwierig erkennbar."

Für die Gesundheit des Menschen spielt es kaum eine Rolle, ob Raumdüfte aus ätherischen Ölen, naturidentisch oder synthetisch hergestellt worden sind. Raumdüfte, die aus ätherischen Ölen bestehen oder durch Verbrennung im Raum verteilt werden, können unsere Atemwege jedoch zusätzlich reizen. Durch den Verbrennungsprozess entstehen kleine Mengen an Feinstaub, Rußpartikeln und Kohlenmonoxid. Tränende Augen und Hustenreiz, Unwohlsein oder Kopfschmerzen können die Folge sein. Auch eine zu hohe Dosierung ätherischer Öle kann unsere Atemwege reizen.

Allgemeiner Verzicht: Nein. Gesunde Vorsicht: Ja.

Auch Raumsprays können unter Umständen zu gesundheitlichen Problemen führen. Denn kurz nach dem Sprühen ist die Konzentration chemischer Stoffe im Raum besonders hoch. Bei empfindlichen Personen kann das allergische Reaktionen und Hustenreiz auslösen. In Gegenwart von Asthmatikern sollten daher keine Raumsprays, Duftkerzen oder Räucherstäbchen verwendet werden. "Prophylaktisch verzichten muss man auf Raumdüfte aber nicht", sagt Prof. Pfützner. "Auch Babys, Kinder oder Schwangere können sich in Räumen mit Raumdüften aufhalten. Voraussetzung ist, dass diese als nicht gesundheitsschädlich deklariert sind, keine Duftstoffallergien bekannt sind und unter der Verwendung keine Probleme auftreten." Wie viele Menschen auf das Einatmen von Duftstoffen allergisch reagieren, ist nicht ganz klar. Es gibt zu wenige Studien, um verlässliche Zahlen nennen zu können. Prof. Pfützner vermutet aber, dass weniger als ein Prozent der Gesamtbevölkerung betroffen ist.

Dennoch rät Prof. Pfützner dazu, den Verdacht einer Unverträglichkeit auf Raumdüfte immer abklären zu lassen: "Duftstoffe gehören zu den häufigsten Kontaktallergenen. Und wer permanent von ihnen umgeben ist, sei es durch duftende Cremes oder Raumdüfte, kann durch eine Sensibilisierung eine Allergie entwickeln."

Inhaltsstoffe bei Giftnotrufzentrale bekannt

Besonders gefährlich ist es, ätherische Öle oder synthetische Raumdüfte zu verschlucken. Sie sollten daher immer außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Ist es dennoch zu einem Unfall gekommen, darf auf keinen Fall ein Erbrechen herbeigeführt werden, da die ätherischen Öle und chemischen Substanzen die Speiseröhre verätzen können. Stattdessen sollte sofort Kontakt zur Giftnotzentrale aufgenommen werden (030/19240). Hochwertige Düfte aus Europa, wie Produkte von ipuro, CULTI Milano usw., sind in der Giftnotrufzentrale hinterlegt. Nennt der Verbraucher den entsprechenden Duft, wissen die Mitarbeiter der Notrufzentrale sofort, welche Inhaltsstoffe enthalten sind. So können sie die Verbraucher informieren, ob der Duft schädlich ist, und im Notfall weiterhelfen.

8. Was ist der Unterschied zwischen einem kostengünstigen Drogerie-Produkt und einem Marken-Raumduftprodukt?

Hochwertige Markenprodukte bieten ein angenehm unbewusstes Dufterlebnis. Dies ist bei Produkten mit synthetischen Inhaltsstoffen nicht der Fall, weil der Duft durch die veränderten Moleküle permanent und sehr intensiv wahrgenommen wird. Der Grund dafür ist die unterschiedliche Alkohol- und Ölqualität. Hochwertiges Parfüm-Öl kommt aus Europa (bspw. aus Grasse in Frankreich) und macht in Markenprodukten einen Anteil von 9 bis 14 Prozent aus. Billige Düfte stammen hingegen oft aus Asien und enthalten schlechteres Parfüm-Öl von niedriger Qualität und geringerer Menge. Dafür wird ihnen mehr Alkohol zugesetzt, was den Duft schnell verfliegen und weniger gut riechen lässt. Der intensive, unangenehme Duft (z. B. von Autodüften) kann sogar für Unwohlsein sorgen.

Unklar ist, ob synthetische Duftstoffe noch ernstere Folgen für Gesundheit und Umwelt verursachen. Wissenschaftler erforschen derzeit, ob der übermäßige Gebrauch von künstlich hergestellten Raumdüften Genveränderungen bei Menschen, Tieren oder Pflanzen nach sich zieht. Solange diese Frage ungeklärt ist, bleibt Unsicherheit. Denn niemand auf der Welt regelt die Angabe von Inhaltsstoffen so streng wie die EU. Das gilt allerdings nur für hier produzierte Waren. Bei importierten Düften, etwa aus Asien, weiß man jedoch meist nicht, welche Substanzen enthalten sind - und welche Risiken eventuell für denjenigen bestehen, der sie benutzt.

9. Wie finde ich einen Raumduft, der zu mir passt?

Was gut riecht, empfindet jeder Mensch anders. Der eine mag es süß, der andere herb. Frauen bevorzugen oft blumige, frische Düfte, Männer hingegen holzige. Wer "seinen" Duft finden möchte, sollte am besten bei anderen schnuppern gehen. Denn selbst das Öffnen eines Diffusers wird ihm keine Klarheit verschaffen, ob der Duft ihm nun gefällt oder nicht. Durch den hohen Alkoholanteil duften nämlich alle Raumdüfte besonders stark, wenn man an der Flasche riecht. Raumdüfte entfalten erst durch die Oxidation ihre volle Wirkung. Deshalb sind sie auch an einer gut belüfteten Stelle in der Wohnung perfekt platziert.

Im Fachgeschäft in Dresden berät der Raumduftshop jeden zum Thema, so findet jeder eine individuelle Lösung mit Raumdüften. Der Raumduftshop berät aber auch gern telefonisch oder verschickt Duftproben. Hierzu werden kleine Mengen des Duftes auf Watte geträufelt und in einem kleinen Flakon nach Hause geschickt.

Hotline: 0351 8888 0444

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