Duftöl und seine verschiedenen Varianten

Was ist Duftöl? Das fragen unsere Kunden uns immer wieder. Sie wollen zum einen wissen, woraus die stark duftenden Flüssigkeiten bestehen. Zum anderen gibt es so viele Namen für Duftöl, dass es verwirrt. Was hat es mit den unterschiedlichen Bezeichnungen und Zusammensetzungen auf sich? Wir erklären, was selbst Wikipedia nicht richtig weiß.

Duftöl, Parfümöl, Aromaöl und Duftkonzentrat

Duftöl, so nennen die meisten Anwender jede duftende Flüssigkeit aus einem kleinen Fläschchen. Das ist auch richtig, denn so lautet die allgemeine Bedeutung des Wortes Duftöl. Im verfeinerten Sprachgebrauch bezeichnet Duftöl das, was chemisch hergestellte Duftstoffe enthält. Duftöl hat viele Namen. Es ist auch als Parfümöl, Aromaöl oder Duftkonzentrat bekannt. Alle bezeichnen eine Duftflüssigkeit, die vollkommen oder zum Teil aus Duftstoffen aus dem Labor besteht. Der Begriff, der dem Duftöl entgegensteht, ist Ätherisches Öl.

Die Vor- und Nachteile von Duftöl

Weil Duftöl auf chemisch produzierte Aromen zurückgreift, ist es preiswert. Seine Qualität bleibt stabil: Duftöle duften immer gleich. Chemische Aromen halten sich außerdem länger als solche aus der Natur. So behalten Duftöle über Jahrzehnte ihr Aroma. Ein weiterer Vorteil der Duftöle liegt darin, dass sie im Vergleich zu Ätherischen Ölen eine viel größere Duftauswahl bieten. Denn aus vielen Pflanzen lässt sich Ätherisches Öl gar nicht oder nur so aufwendig gewinnen, dass sich die Herstellung nicht lohnt. Das gilt für einige Blumen wie Maiglöckchen oder Magnolie, aber auch für eine Vielzahl von Früchten. Beerenobst, Äpfel, Kirschen und Mangos zum Beispiel geben ihren Duft nicht preis. Dazu kommen Duftnoten, die in der Natur nicht vorkommen: das Aroma von Joghurt oder von Karamell zum Beispiel.

Der Nachteil: Der Wohlgeruch von Duftöl beeinflusst zwar Stimmung und Seele positiv. Im Vergleich zu Ätherischem Öl hat es aber nur geringen Nutzen für die Gesundheit.

Spezielles Duftöl: Wasserlösliches Öl

Wasserlösliches Öl ist ein Duftöl, das für spezielle Anwendungen entwickelt wurde. Ähnlich dem normalen Duftöl besteht es sowohl aus natürlichen als auch aus chemischen Stoffen. Die Besonderheit liegt darin, dass es zu einem geringen Teil mit Wasser versetzt ist. Zu wenig, um sich auf die Duftstärke auszuwirken. Aber genug, damit sich das Wasserlösliche Duftöl rückstandslos mit Wasser vermischt. Dadurch eignet sich das Wasserlösliche Duftöl perfekt für Duftgeräte. Nämlich für solche Geräte, die mit Wasser arbeiten, das mit Duftöl versetzt ist. Das kann ein Duftvernebler sein, ein Luftbefeuchter oder auch ein Diffuser mit Ultraschall. Etwas zähflüssigere Öle, zum beispiel auch natürliche Duftöle aus Harzen, können die feinen Kanäle dieser Geräte zusetzen. Nicht so das Wasserlösliche Duftöl, das sich vollkommen gleichmäßig mit dem Wasser vermischt. Zusätzlich kann es genauso wie jedes andere Duftöl genutzt werden: Zum Nachbeduften von Duftsteinen oder Potpourri oder für die normale Duftlampe.

Ganz aus der Natur: Ätherisches Öl

Im Unterschied zu Duftöl wird Ätherisches Öl aus Teilen von Pflanzen gewonnen. Meist mittels dem Verfahren der Destillation. Ätherisches Öl ist vollkommen natürlich. Aber nicht jedes ist naturrein. Denn “naturrein” bedeutet, dass das Ätherische Öl nur aus einer einzigen Pflanzensorte gewonnen wurde. Da unterscheidet sich zum Beispiel das Öl von Zimtblatt und Zimtrinde, oder auch von verschiedenen Thymiansorten. Ätherisches Öl kostet meistens mehr als Duftöl. Denn während sich chemisch hergestellte Duftstoffe mit wenig Aufwand nachproduzieren lassen, gibt es für Ätherisches Öl nur eine begrenzte Menge an Rohstoffen. Ätherisches Öl können Sie wie Duftöl verwenden. Darüber hinaus eignet es sich für selbstgemachte Kosmetik oder als Zutat für die Aromaküche. Es hat Einfluss auf die Stimmung und die Gesundheit und kommt in der Aromatherapie zum Einsatz. Seine Wirkkraft bezieht es aus seinem komplexen Aufbau. Ätherisches Rosenöl kommt sogar auf mehr als 400 Bestandteile. Von vielen Ätherischen Ölen sind immer noch nicht sämtliche Inhaltsstoffe entschlüsselt.

Der Schwachpunkt der Ätherischen Öle liegt in ihrer Haltbarkeit. Ätherische Öle aus Zitrusfrüchten riechen bereits nach einem Jahr nicht mehr gut. Auch der Duft an sich kann kurzlebig sein. Das ist abhängig vom gewählten Duft. Zitrusfrüchte sind recht schnell wieder verflogen. Länger halten Blumendüfte. Am langlebigsten sind die Duftnoten von Hölzern, Harzen und Süßes wie Vanille.

Fazit

Wählen Sie die Duftöl-Art danach aus, wofür Sie es nutzen möchten. Wer ein Duftgerät hat, bevorzugt die Wasserlöslichen Duftöle. Experimentieren Sie gerne und machen vielleicht Kosmetik selbst? Dann bringen Ihnen die Ätherischen Öle die meiste Freude. Lieben Sie guten Duft in großer Vielfalt, werden Sie die klassischen Duftöle begeistern.

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